Freifeldfunk im April

Veronika, der Lenz ist da*

Nach anfänglichem Aprilwetter, samt 10cm Schneedecke, zieht der Frühling beständiger ein. So sehr, dass wir die Energie nutzten, um diesen Monat viel draußen zu schaffen. Aber auch, um viel draußen beisammen zu sein, Kuchen und Bärlauch zu essen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Neben dem ersten Sonnenbrand des Jahres, können wir auch den ersten Arbeitseinsatz zum Einrichten des neuen Gemeinschaftsbereichs verzeichnen.

Während einige von uns Möbel für eine provisorische Außenküche zur Gärtnerei trugen, reparierten andere die defekte Regenrinne, fegten die Veranda oder verlegten Wasser. Schwupps war an einem Tag alles so eingerichtet, dass wir beim gemeinsamen Grillen ein Gefühl für diesen neu geschaffenen Raum bekommen konnten.

Sichtbares Schaffen

Besonders zufriedenstellend sind natürlich Arbeitseinsätze, nach denen man das Werk bewundern oder einweihen, es direkt nutzen und spüren kann. Und davon gab es einige in diesem Monat. Nicht nur eine erste Version des Gemeinschaftsbereichs wurde an der Gärtnerei aufgebaut, sondern auch der Folientunnel hat seine Hülle bekommen. Bald kann er seine Funktion als Gewächshaus aufnehmen!

So richtig beeindruckt hat uns aber der Fortschritt auf der Isowiese. Im letzten Newsletter haben wir von mühevoller Kleinarbeit, schweren Wurzelballen und haufenweise Gestrüpp berichtet. Nun hat uns der Umstand, dass wir an Waldstück angrenzen, wo – oh we du schöne Artenvielfalt – eine Weihnachtsbaumplantage angelegt wird, eine glückliche Überraschung beschert: Nach einem netten Gespräch machte der Forstmulcher einen Abstecher zu uns und pflügte auch die Isowiese um. Das ersparte uns einige Stunden frustrierender Schweißarbeit und ebnet den Weg zum Zeltparadies. Ein Hoch aufs Netzwerken und Nachbar*innenschaft!

Ankommen und Weiterziehen

Beides gehört im Leben, in einer Gemeinschaft dazu. Wer die Welt erkundet, kommt vorbei oder kommt an. Wer hier ist, bleibt eine begrenzte Zeit. Wir möchten beiden Prozessen Aufmerksamkeit schenken und müssen im ein oder anderen Fall Loslassen üben. Für einen unserer Probewohnis ruft die Welt, laden andere Orte zum entdecken und vielleicht zum Bleiben ein. Ähnlich für Regine, die sich einen Traum erfüllt und zu einer großen Reise aufbricht. Wir freuen uns mit ihr, wünschen ihr von Herzen eine erfüllte Auszeit und freuen uns, von ihren Erlebnissen zu hören, wenn sie wiederkommt.

Damit mehr Menschen ankommen können, haben wir ein weiteres Online-Kennenlernen veranstaltet und sind dankbar für diejenigen aus der Gruppe, die sich in die Organisation und Durchführung reinhängen. Nur so können wir wachsen und den Ort mit Leben füllen. Auch zwei Termine für „analoge“ Kennenlern-Wochenenden stehen fest – endlich wieder! Die Termine sind 20.-22.05.2022 und 24.-26.06.2022. Anmeldung über info@freiefeldlage.de

Was Nettes zum Schluss

*Wusstest du schon: mit der Veronika aus dem Lied ist eine Pflanze namens Ehrenpreis gemeint (oder mit wissenschaftlichem Namen: Veronica!)

Unsere Wanderlust wurde im April definitiv von einer neuen Lieblingsbeschäftigung abgelöst: dem Bärlauch sammeln und Pesto machen.

Duftige Grüße aus der Freien Feldlage!

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